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VfB Straubing - TSV Vilsbiburg 4:1

Kamil Hein (rechts) erzielte beim Heimsieg gegen Vilsbiburg drei Tore. Foto von: Dieter Siering (Straubing)

(ak) Der VfB Straubing bot wohl seine stärkste Leistung bei einem Heimspiel seit dem Aufstíeg in die Bezirksliga. Selbst in Unterzahl in der gesamten zweiten Halbzeit hatte Vilsbiburg eigentlich keine Chance auf einen Punktgewinn. Ahmed Ahmedov und Kamil Hein mit einem Dreierpack erzielten die VfB-Tore.

Vom Anpfiff weg übernahm der VfB das Kommando auf dem Platz und ließ Vilsbiburg erst gar nicht in das Spiel kommen. Bereits in der fünften Spielminute schickte Patrick Eberl mit einem punktgenauen Flugball Kamil Hein auf die Reise. Dieser zog auf und davon, überspielte noch den Gästetorwart Philipp Preiß und wurde letztlich von Preiß dann unfair von den Beinen geholt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Kamil Hein anschließend selbst zur 1:0 VfB-Führung. In der Folge kombinierte sich der VfB immer wieder geschickt vor das Vilsbiburger Tor. Doch Torschüsse von Patrick Eberl, Ahmed Ahmedov und Aaron Bice waren zu unpräzise oder der Vilsbiburger Torwart war zur Stelle. In der 18. Minute kam dann Vilsbiburg erstmals vor das VfB-Tor. Doch den Kopfball von Fabian Gruber parierte VfB-Torwart Slobodan Arsic sicher. Fast im Gegenzug erzielte dann aber der VfB seinen zweiten Treffer. Lorent Dobruna spielte mit viel Übersicht den Ball Aaron Bice im Vilsbiburger Strafraum auf der linken Seite in den Lauf. Dieser legte das Leder quer zu Ahmed Ahmedov. Dieser hämmerte das Leder unter die Querlatte - 2:0. Vilsbiburg mühte sich um den Anschluss. Aber außer zwei doch sehenswerten Torschüssen gegen Ende der ersten Halbzeit, welche aber beide Male am linken Pfosten des VfB-Tores vorbeigingen. Nach 45 Minuten wäre eigentlich Pause gewesen, doch Schiedsrichter Christoph Kirchberger ließ sechs Minuten nachspielen. Und diese Zeit hatte es in sich. Erst kam es zu einem Foulspiel von Andreas Judenmann an der Mittellinie am Vilsbiburger Klaus Peter Schiller. Andreas Judenmann sah hierfür eine sehr harte gelbe Karte. Schiller trat im Liegen Judenmann nach - diese Tätlichkeit blieb aber folgenlos. Keine drei Minuten später das zweite Foulspiel von Andreas Judenmann, diesmal an Daniel Werner. Schiedsrichter Kirchberger zeigte Andreas Judenmann sofort die gelb-rote Karte. So musste die Heimelf die gesamte zweite Halbzeit in Unterzahl spielen.

Ein der gelb-roten Karte und der Taktik geschuldeten Wechsel kam beim VfB Ivan Uvalic für Ahmed Ahmedov in das Spiel. Doch vorweg gesagt, blieb der VfB eigentlich immer der Herr im Haus. Mit einer tollen läuferischen und kombinationssicheren Leistung glich man eigentlich die Unterzahl aus und dies obwohl Vilsbiburg kurz nach Wiederanpfiff auf 1:2 verkürzen konnte. Diesem Treffer ging jedoch eine kuriose Szene voraus. Im eigenen Strafraum foult ein Vilsbiburger Spieler seinen eigenen Mitspieler - kein VfB-Spieler weit und breit! Plötzlich ein Pfiff und Schiedsrichter Kirchberger gab Freistoß für Vilsbiburg. Aus diesem Freistoß heraus kam ein langer Flugball letztlich in den VfB-Strafraum. Und im dritten Nachschuss konnte dann Betim Nikqi auf 1:2 verkürzen. Doch der VfB ließ sich davon nicht beeindrucken, blieb spielbestimmend und lieferte auch kämpferisch eine tadellose Leistung ab. So hatte Vilsbiburg eigentlich bis zum Abpfiff keine zwingende Torchance mehr. Anders der VfB, welcher immer wieder gefährlich vor das Gästetor kam und so in logischer Folge noch zu zwei weiteren Treffern kam. Der Treffer zum 3:1 in der 57. Minute war dann aber Marke "Tor des Monats". Kamil Hein nahm eine zu kurze Kopfballabwehr eines Vilsbiburger Verteidigers aus gut 25 Metern volley. Und der Ball landete im unteren linken Toreck des Vilsbiburger Tores. Kamil Hein erzielte dann mit seinem dritten Treffer des Spiels kurz vor dem Abpfiff auch den Schlusspunkt in der Partie. Paul Kwasny eroberte sich im Mittelfeld den Ball, spielte weiter zu Lucas Altenstrasser und dieser spielte das Leder Kamil Hein in die Gasse. Hein verwandelte dann unhaltbar alleine vor dem Gästetor zum 4:1 Endstand. "Gratulation und Respekt an meine Mannschaft. Wir haben über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung abgeliefert. Vor allem aber die zweite Halbzeit in Unterzahl haben wir mit Bravour gemeistert. Jedoch gibt es auch für dieses Spiel nur drei Punkte und wir müssen konsequent weiter an uns arbeiten. Wir haben jetzt in 22 Tagen acht Spiele vor uns. Hier heißt es nun gezielt zu trainieren und mit den Kräften gut haushalten", so VfB-Trainer Andreas Lahner.

VfB Straubing: Slobodan Arsic, Mato Marcinkovic, Andreas Judenmann, Kamil Hein, Aaron Bice, Ahmed Ahmedov (46. Ivan Uvalic), Patrick Eberl, Lucas Altenstrasser, Lorent Dobruna (78. Paul Kwasny), Tsvetan Antov, Severin Muthmann (88. Klaus Baumann).

TSV Vilsbiburg: Philipp Preiß, Fabian Gerndt, Manuel Aumeier, Christoph Kammermeier (59. Johannes Dienemann), Klaus-Peter Schiller, Betim Nikqi, Kevin Löffler, Matthias Zinkl (88. Andreas Hutterer), Alexander Giglberger (65. Maximilian Andreseck), Daniel Werner, Fabian Gruber.

Tore: 1:0 (5./FE) Kamil Hein; 2:0 (20.) Ahmed Ahmedov; 2:1 (53.) Betim Nikqi; 3:1 (57.) Kamil Hein; 4:1 (90.) Kamil Hein.

45+5 Min.: gelb-rote Karte: Andreas Judenmann (VfB Straubing/Foulspiel)

Schiedsrichter: Chrsitoph Kirchberger (Nittau) - Zuschauer: 205

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