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VfB Straubing auf FuPa
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SC Kirchroth - VfB Straubing 1:2

Jubel beim VfB nach dem 1:0 Führungstreffer durch Aaron Bice – Lorent Dobruna (rechts im Hintergrund) erzielte später den 2:1 Siegtreffer. Foto von: Mark Glatki (Straubing)

Der VfB Straubing musste in diesem Derby nach seiner am Freitag erlittenen Knieverletzung auch noch auf Ahmed Ahmedov verzichten. Somit standen dem VfB in diesem Derby sieben Stammspieler nicht zur Verfügung. Davon merkte man jedoch in der ersten Halbzeit nichts. Der VfB war die klar spielbestimmende Elf, ließ Ball und Gegner laufen und hatte auch einige schöne Torchancen. In der zwölften Minute ging die VfB-Elf folgerichtig nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. Severin Muthmann legte den Ball mustergültig zu Aaron Bice ab und dieser traf unhaltbar aus etwa acht Metern. In der 40. Minute fast das 2:0. Der Hausherrentorwart Christoph Lermer warf sich einen Freistoß von Lucas Altenstrasser aus etwa zwanzig Metern fast selber in das eigene Tor. Kirchroth hatte kurz vor der Pause die ersten beiden Torabschlüsse, diese waren aber harmlos.

Nach dem Wechsel kam Kirchroth deutlich aggressiver aus der Kabine. In der 62. Minute parierte VfB-Torwart Slobodan Arsic großartig einen strammen Schuss vom Kirchrother Matthias Vilsmeier. Dann kam leider Hektik auf. Und dies lag hauptsächlich an Kirchrother Zuschauern, Offiziellen und der Kirchrother Spielerbank. Wurde die VfB-Mannschaft schon im Vorfeld als Ausländer- und bezahlte Söldnertruppe verunglimpft, wurde dies im Laufe des Spieles eigentlich unerträglich. Massive rassistische Äußerungen und sonstige Beleidigungen mussten die VfB-Spieler und teilweise auch VfB-Zuschauer während des gesamten Spieles über sich ergehen lassen. Ein Ordnungsdienst war nicht vor Ort und wurde vom Schiedsrichter erst in der Nachspielzeit angefordert. Mit der ersten guten Kombination des Spieles in der 64. Minute erzielte Kirchroth dann den 1:1 Ausgleich. Nach guter Vorarbeit von Dominik Protschka traf Matthias Vilsmeier unhaltbar in das rechte untere Toreck. In der 75. Minute musste schließlich KSC-Co-Trainer Robert Fuchs nach wiederholten massiven lautstarken Reklamationen die Spielerbank von Kirchroth nach Verweis von Schiedsrichter Putz verlassen. Im Übrigen lieferten Schiedsrichter Jakob Putz mit seinen Linienrichtern Matthias Putz und Dominik Diaz bei aller Hektik noch eine ordentliche Leistung ab. In der 79. Minute foulte dann Kevin Bauer vor der Kirchrother Spielerbank den Hausherrenakteur Matthias Vilsmeier. Bei einer seitlichen Grätsche zum Ball, verfehlte Bauer aber das Leder und traf nur die Füße des Hausherrenspielers. Sofort stürmten etwa fünfzehn KSC-Zuschauer, Auswechselspieler, Offizielle etc. auf das Spielfeld und forderten vehement einen Platzverweis. Schiedsrichter Jakob Putz zeigte Kevin Bauer in der Folge dann auch die rote Karte. Kurz darauf ein harmloses Foulspiel von Severin Muthmann an einem KSC-Akteur – erneut vor der Hausherrenspielerbank und erneut folgten massive Proteste und Beleidigungen in Richtung des VfB-Spielers. VfB-Spielführer Patrick Eberl wollte die Situation beruhigen, wurde dabei selbst wieder massivst von einem Kirchrother Zuschauer beleidigt. Im Weggehen ließ sich Eberl dann leider ebenfalls zu einer Beleidigung in Richtung des Zuschauers hinreißen. Diese Äußerung wertete Schiedsrichter Putz als Unsportlichkeit und verwies Eberl ebenfalls mir roter Karte des Feldes. Nun schien das Spiel endgültig zu Gunsten von Kirchroth zu kippen. Aber in der 89. Minute schlug die VfB-Elf eiskalt zu. Ein weiter Abschlag von VfB-Torwart Slobodan Arsic fand auf der rechten Seite in der Mitte der KSC-Spielhälfte Severin Muthmann. Dieser narrte vier Kirchrother Verteidiger und spielte Lorent Dobruna das Leder in die Gasse. Dieser behielt alleine vor dem Hausherrentorwart die Nerven und schob eiskalt zum 2:1 VfB-Führungstreffer ein. Als in der sechsten Minute der Nachspielzeit Slobodan Arsic ein Geschoss von Jakob Berg mit einer sensationellen Parade über die Querlatte lenkte, stand der verdiente VfB-Auswärtssieg fest. „Ein riesiges Kompliment unserer Mannschaft zum heutigen Sieg. Eindrucksvoll wie wir heute wieder gekämpft und gefightet haben. Vor allem in Unterzahl haben wir toll dagegen gehalten. Wenn man zudem fast über die gesamte Spielzeit beschimpft und beleidigt wird, verdient unsere Leistung heute noch mehr Respekt. So etwas Niveauloses wie heute in Kirchroth habe ich noch nie erlebt“, so VfB-Teammanager Tobias Forster.

VfB Straubing: Slobodan Arsic, Mato Marcinkovic, Tobias Judenmann, Aaron Bice, Patrick Eberl, Lucas Altenstrasser, Lorent Dobruna, Andi Moszek, Kevin Bauer, Tsvetan Antov, Severin Muthmann.

Tore: 0:1 (12.) Aaron Bice; 1:1 (64.) Matthias Vilsmeier; 1:2 (89.) Lorent Dobruna.

Platzverweise: Robert Fuchs (75. Min. – Reklamieren), SC Kirchroth.

Kevin Bauer (79. Min. – Foulspiel), Patrick Eberl (82. Min. – Unsportlichkeit), beide VfB Straubing.

Schiedsrichter: Jakob Putz (Ringelai) – Zuschauer: 220

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