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ATSV Kelheim - VfB Straubing 2:1

Andreas Judenmann verlor mit seinem VfB Straubing die Tabellenführung. Foto von: Mark Glatki (Straubing)

(ak) Die wenigen Zuschauer sahen ein schwaches Bezirksligaspiel. Kelheim hatte dabei mehr Zielwasser im Torabschluss. So ging Kelheim letztlich auch als verdienter Sieger vom Platz. "Spitzenspiel" stand als Vorschau auf dem Programm. Doch sowohl Kelheim als auch der VfB Straubing mussten verletzungsbedingt auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Dies wirkte sich auch spürbar auf dem Platz auf die Leistung beider Mannschaften aus. So gab es bei weitem kein Spitzenspiel. Eher eine Partie, welche spielerisch kaum Bezirksliganiveau hatte. Auch Schiedsrichter Dominik Prager ließ mit seiner Regelauslegung zudem keinerlei Spielfluss aufkommen. Eigentlich jeder - auch faire Zweikampf - wurde konsequent abgepfiffen. So agierten beide Mannschaften fast ausschließlich mit weiten Flugbällen. Diese fanden jedoch oft keinen Abnehmer. So waren auch Torchancen über die gesamte Spielzeit Mangelware. Dabei hätte die VfB-Elf fast einen perfekten Auftakt gehabt. Bereits in der dritten Minute fand ein punktgenauer Flankenball von Ahmed Ahmedov am Kelheimer Fünferhalber Aaron Bice. Doch dessen Kopfball strich knapp am linken Kelheimer Torpfosten vorbei. Gut zehn Minuten später spielte Tobias Judenmann das Leder vor dem Kelheimer Strafraum quer zu Patrick Eberl. Dessen Volleyschuss konnte der Kelheimer Torwart Fabian Gruner mit den Fingerspitzen gerade noch um den Pfosten lenken. Dann kam die 19. Spielminute und der überraschende Führungstreffer für Kelheim. Dominik Schandri legte im VfB-Strafraum zurück zu Alexander Rott. Dieser erwischte VfB-Keeper Michael Lingauer bei seinem eigentlich schwachen Flachschuss aus knapp zehn Metern am falschen Fuß. So kullerte der Ball in das kurze Eck des VfB-Tores. Gut fünf Minuten später die nächste Chance für Kelheim. Doch nach feinem Doppelpass von Dominik Schandri und Dominik Plank schoss Plank letztlich knapp am linken Pfosten des VfB-Tores vorbei.

Nach dem Seitenwechsel kam der VfB Straubing schwungvoll aus der Kabine. Bereits drei Minuten nach dem Wiederanpfiff stand es dann auch schon 1:1. Lucas Altenstrasser zog in der Kelheimer Hälfte mit dem Ball auf und davon. Dieser spielte den Ball am Kelheimer Strafraum zu Aaron Bice. Dieser steckte das Leder auf der rechten Seite durch zu Ahmed Ahmedov. Alleine vor dem Kelheimer Tor traf dieser dann unhaltbar mit einem Flachschuss in das lange Toreck. Der VfB blieb nun am Drücker und wäre in der 65. Minute fast in Führung gegangen. Ein guter Diagonalball von Lucas Altenstrasser fand etwa zwanzig Meter vor dem Kelheimer Tor Andi Moszek. Doch dessen strammer Volleyschuss strich knapp über die Querlatte. Fast im Gegenzug hatte dann Kelheim eine gute Chance. Dominik Plank spielte einen punktgenauen Querpass vor dem VfB-Tor zu Dominik Bergmüller. Doch dieser setzte den Ball aus Nahdistanz rechts am VfB-Tor vorbei. Fünf Minuten später fiel dann aber doch der Kelheimer Führungstreffer. Ein Eckball von der rechten Seite von Dominik Plank kam zum Kelheimer Spielertrainer Thomas Rappl. Da die Zuordnung in der VfB-Hintermannschaft überhaupt nicht stimmte, kam dieser am VfB-Fünferhalber unbedrängt zum Kopfball und köpfte zum 2:1 ein. In der Folge bemühte sich die VfB-Elf um den Ausgleich. Doch irgendwie fehlten nun die letzten Kraftreserven um sich wirklich gegen die drohende Niederlage stemmen zu können. Es ergaben sich zwar noch zwei gute Schusschancen durch Lorent Dobruna und Ahmed Ahmedov. Doch beide Bälle gingen doch jeweils relativ klar über die Querlatte des Kelheimer Tores. Auch Kelheim hatte noch eine gute Konterchance. Doch Tobias Ziegler scheiterte aus Nahdistanz am VfB-Torwart Michael Lingauer. So blieb es beim 2:1 für Kelheim. Ein Unentschieden wäre vielleicht der gerechtere Spielausgang gewesen, doch diesmal hatte eben Kelheim auch das Quäntchen Glück auf seiner Seite. " Beide Mannschaften lauerten heute auf Konter und haben dabei auch nur wenige Chancen zugelassen. Ich dachte nach dem schnellen Ausgleich nach der Pause eigentlich, dass wir das Spiel noch drehen können. Doch wir waren insgesamt zu unkonzentriert und so war auch der Gegentreffer zum 1:2 absolut vermeidbar. Thomas Rappl zeigte mit seiner Mannschaft aber insgesamt den etwas größeren Siegeswillen und ging so auch als nicht unverdienter Sieger vom Platz“, resümierte VfB-Trainer Andreas Lahner.

ATSV Kelheim: Fabian Gruner, Thomas Rappl, Michael Stuhfelder, Orcun Ünlü, Jonas Ziegler, Dominik Plank, Alexander Rott, Erdi Yasasin (74. Lukas Schinn), Christoph Chrubasik, Dominik Schandri (87. Florian Boiger), Dominik Begmüller (74. Tobias Ziegler).

VfB Straubing: Michael Lingauer, Tsvetan Antov, Andreas Judenmann, Paul Kwasny (83. Roland Györi), Andi Moszek, Tobias Judenmann, Lucas Altenstrasser, Lorent Dobruna (81. Youssouf Dembele), Patrick Eberl (61. Mato Marcinkovic), Aaron Bice, Ahmed Ahemdov.

Tore: 1:0 (19.) Alexander Rott; 1:1 (48.) Ahmed Ahmedov; 2:1 (72.) Thomas Rappl.

Schiedsrichter: Dominik Prager (Kirchdorf) - Zuschauer: 90

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