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ATSV Kelheim - VfB Straubing 0:2

Kamil Hein erzielte beide VfB-Tore Foto von: Mark Glatki (VfB Straubing)

(ak) Trainer Andreas Lahner feierte mit dem 2:0 Auswärtssieg in Kelheim einen gelungenen Einstand als VfB-Trainer. Kamil Hein, welcher am Spieltag seinen 24. Geburtstag feierte, traf dabei doppelt. Der VfB war fast über die gesamte Spielzeit die spielbstimmende Mannschaft und gewann verdient. Unter der sicheren Leitung von Schiedsrichter Florian Garr (Niederviehbach) sahen die Zuschauer eine ordentliche Bezirksligapartie. Dabei kam die Heimelf besser in das Spiel und war die ersten zehn Minuten spielbestimmend. Außer zwei Eckbällen für Kelheim, welche nichts einbrachten, sprang dabei aber nichts zählbares heraus. Nach etwa fünfzehn Spielminuten übernahm dann die VfB-Elf das Kommando und blieb eigentlich bis zum Schlusspfiff spielbestimmend. In der 23. Minute hatte der VfB seine ersten Großchancen. Michael Kettl flankte punktgenau von der rechten Seite zu Milen Bonev in der Strafraummitte. Doch alleine vor dem Hausherrentorwart Raphael Marhöfer jagte er den Ball aus gut zehn Metern deutlich über den Querbalken. Knapp zehn Minuten später jubelte der zahlreiche VfB-Anhang bereits über die vermeintliche 1:0 Führung. Tsvetan Antov spielte einen feinen Flugball halbrechts in den Lauf von Patrick Eberl. Dieser legte das Leder direkt quer zu Milen Bonev, welcher mit einem Flachschuss in das Tor traf. Doch hier sah der Linienrichter eine Abseitsstellung. In der 35. Minute brachte erneut Michael Kettl von der rechten Seite einen feinen Flankenball vor das Hausherrentor. Milen Bonev grätschte am Fünfeinhalber in den Ball. Das Leder sprang jedoch von der Unterkante der Latte auf die Torlinie und von dort zurück in das Spielfeld. Kelheim hatte im Übrigen die gesamte erste Halbzeit keine nennenswerte Torchance.

Nach dem Seitenwechsel war es aber soweit. Jedoch köpfte der Kelheimer Christoph Chrubasik nach einem Eckball das Leder doch klar rechts am VfB-Tor vorbei. Kelheim spielte danach wieder sehr defensiv. Wie schon in der ersten Halbzeit stand Kelheim mit teilweise zehn Mann am und um den eigenen Strafraum und konzentrierte sich rein auf die Verteidigung. In der 64. Minute wurden dann endlich die stetigen Angriffsbemühungen des VfB mit dem Führungstor belohnt. Nach einer feinen Kombination über Gabriel Lozancic, Lucas Altenstrasser und Milen Bonev kam der Ball zu Kamil Hein. Und dieser ließ dem heraus eilenden Marhöfer mit seinem Lupfer keine Abwehrchance – 0:1. Gut zehn Minuten später setze sich Kamil Hein gekonnt auf der linken Außenbahn durch. Dessen Hereingabe fand Tsvetan Antov, wobei dessen Torschuss noch durch einen Kelheimer Verteidiger geblockt wurde. Der Abpraller fiel Mariyan Angelov vor die Füße und dieser lupfte ebenfalls den Ball über den Hausherrentorwart hinweg. Doch der Ball ging knapp über das verwaiste Kelheimer Tor. Kelheim versuchte nun etwas die Defensive zu lockern. Jedoch stand die VfB-Abwehr sehr sicher und die wenigen Bälle, welche auf das VfB-Tor kamen, wurden sichere Beute von VfB-Torwart Stephan Pratsch. Einmal Aufregung gab es aber noch. In der 76. Minute wollte ein Kelheimer Spieler von der rechten Seite in den VfB-Strafraum flanken. Der Ball sprang dabei jedoch VfB-Abwehrspieler Vitalij Abb aus knapp zwei Meter Entfernung an den angelegten rechten Unterarm und von dort in das Toraus. Schiedsrichter Garr zeigte sofort auf Eckball. Der Linienrichter zeigte jedoch Handspiel an. Schiedsrichter Garr blieb aber auch nach Rücksprache mit dem Linienrichter bei seiner richtigen Entscheidung Eckball; dieser brachte im Übrigen nichts ein. Kurz darauf fingen zweimal hintereinander Lucas Altenstrasser und Dusan Ostojic missglückte Flugbälle des Kelheimer Torwartes Marhöfer ab. Doch beide scheiterten bei dem Versuch, den Ball aus jeweils gut vierzig Metern im verwaisten Hausherrentor unterzubringen. In der Nachspielzeit spielte der VfB dann aber noch einen mustergültigen Konter. Tsvetan Antov köpfte einen Kelheimer Flugball zu Valentin Popescu. Dieser steckte Lucas Altenstrasser den Ball in die Gasse. Torwart Marhöfer holte Altenstrasser dann regelwidrig als letzter Mann im eigenen Strafraum von den Beinen. Schiedsrichter Florian Garr gab regelkonform Marhöfer die gelbe Karte und Foulelfmeter. Diesen verwandelte Kamil Hein unhaltbar zum 2:0 Endstand für den VfB. „Ein Lob an meine Mannschaft. Kelheim stand über die gesamte Spielzeit sehr tief und hat sich eigentlich nur auf die eigene Defensive konzentriert. Wir haben aber, auch nach den vergebenen Chancen in der ersten Halbzeit, immer geduldig weiter gespielt. Letztlich hat sich unsere Elf dann für den betriebenen Aufwand verdientermaßen selbst belohnt. Mit Sicherheit war unser Spiel heute nicht fehlerfrei. Jedoch können wir auf die gezeigte Leistung weiter aufbauen“, resümierte VfB-Trainer Andreas Lahner.

ATSV Kelheim: Raphael Marhöfer, Matthias Schlauderer (68. Christian Siller), Christoph Chrubasik (83. Max Eibl), Erdi Yasasin, Orcun Ünlü, Thomas Bauer, Kay Baitz, Dominik Berkmüller (56. Tobias Ziegler), Andreas Chrubasik, Timo Bachschmid, Dominik Schandri.

VfB Straubing: Stephan Pratsch, Gabriel Lozancic, Vitlaij Abb, Kamil Hein, Jehal Noman, Patrick Eberl (79. Dusan Ostojic), Lucas Altenstrasser, Michael Kettl, Mariyan Angelov 86. Valentin Popescu), Tsvetan Antov, Milen Bonev.

Tore: 0:1 (65.) Kamil Hein; 0:2 (90+5/FE) Kamil Hein.

Schiedsrichter: Florian Garr (Niederviehbach) – Zuschauer: 90

 

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