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VfB Straubing auf FuPa
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SV Falkenfels - VfB Straubing II 5:5

(ak) Die wenigen Zuschauer sahen eine technisch schwache, aber aufgrund der vielen Tore doch unterhaltsame
A-Klassenpartie. Die Defensivarbeit beider Mannschaften war praktisch nicht vorhanden. Auch wenn beide Torhüter jeweils
fünf Gegentore kassierten, verhinderten Sie mit einigen guten Paraden sogar noch mehr Treffer.

Das Wetter war herrlich, der Falkenfelser Fußballplatz in einen sehr guten Zustand - es war angerichtet für ein schönes
A-Klassenspiel. Doch vorweg gesagt lebte dieses Spiel nicht von seiner spielerischen Klasse. Vielmehr wurden die Zuschauer
durch die insgesamt zehn Tore am Sonntag Nachmittag unterhalten. Das Wort "Defensivarbeit" war für beide Mannschaften an
diesem Nachmittag ein Fremdwort. Hinzu kam - vor allem auf VfB-Seite - eine haarsträubend schlechte Passquote. Dies war
eigentlich nicht zu erklären. Vor dem Spiel war die VfB-Taktik klar ausgegeben. Sicher und tief stehen und mit einfachem Passspiel zum Erfolg kommen. Doch bereits in der dritten Minute stand die VfB-Abwehr zu hoch. Der beste Falkenfelser Spieler Mircea-Adrian Covaci steuerte alleine auf VfB-Keeper Daniel Falter zu, doch dieser blieb in diesem 1:1 Duell Sieger. Doch anstatt aus den Fehlern zu lernen, lief die VfB-Mannschaft fleißig weiter in die Konter der Hausherren. Keine drei Minuten nach der ersten Chance, tauchte Covaci wieder alleine vor Daniel Falter auf. Diesmal nutzte er seine Chance aber eiskalt aus  und es stand 1:0 für Falkenfels. In der neunten Spielminute konnte der VfB aber bereits ausgleichen. Benjamin Gürster spielte den Ball in halblinker Position Arian Ahmetaj wunderbar in die Gasse und dieser traf überlegt mit einem Schlenzer in das rechte untere Toreck zum 1:1. In der Folge blieb vieles Stückwerk auf VfB-Seite. Trotzdem hatte die VfB-Elf Großchancen durch Benjamin Gürster, Florian Gruber und zweimal Arian Ahmetaj. Jedoch wurden diese zu leichtfertig vergeben. Falkenfels hätte diese fahrlässige Chancenverwertung fast in der 36. Minute bestraft. Doch wieder blieb VfB-Torwart Daniel Falter in einem Duell gegen Covaci Sieger. Kurz vor der Pause setzte sich Marcel Falter gekonnt gegen seinen Gegenspieler durch. Der anschließende Flachpass in den Falkenfelser Strafraum wurde von einem Hausherrenverteidiger in das eigene Tor zum 2:1 für den VfB abgefälscht.
In der Halbzeitpause versuchte Trainer Andreas Kröber seine Elf wachzurütteln und forderte taktisch und spielerisch eine klare Steigerung. Vorweg gesagt vergeblich. Keine drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als VfB-Keeper Daniel Falter noch mit einem tollen Reflex gegen Besim Namani aus Nahdistanz klären konnte. Im Gegenzug köpfte Florian Gruber das Leder zwei Meter vor dem Tor nach einer Flanke von Benjamin Gürster über das Tor. In der 53. Minute unterlief VfB-Keeper Daniel Falter einen eigentlich harmlosen Flankenball. Besim Namani sagte Danke und brauchte den Ball nur noch in das leere Tor zum 2:2 zu schieben. Keine 120 Sekunden später wird Besim Namani im VfB-Strafraum elfmeterreif gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Covaci sicher zur ersten Falkenfelser Führung - 3:2. In der Folge wurden beste Torchancen, sogenannte "Tausendprozentige" durch André Demjaniuk, Benjamin Gürster, Andreas Henke und Florian Gruber schon fast kläglich vergeben. In der 66. Minute fiel dann aber doch der 3:3 Ausgleich. In einen guten Eckball von André Demjaniuk lief Florian Gruber gut hinein und köpfte unhaltbar ein. Wer nun dachte, dies war die Wende, wurde arg enttäuscht. In der 85. Minute gab es einen Eckball für Falkenfels, getreten durch Covaci. Am VfB-Fünferhalber konnte dann der mit Abstand kleinste Spieler am Platz, Carsten Schneppe, unbedrängt von vier (!) VfB-Spielern zum 4:3 einköpfen! Der Falkenfelser Heimsieg schien perfekt. Doch dann begann die kuriose Schlussphase der Partie. Falkenfels versuchte sich nun in allen möglich Situationen im Zeitspiel. Schiedsrichter Walter Pilz kündigte aber sofort an, dementsprechend nachspielen zu lassen. Weiterhin hatten sich einige Falkenfelser Spieler absolut nicht mehr im Griff und hatten Glück für Ihre teils derben Beleidigungen gegenüber dem Schiedsrichter nur zweimal die gelbe, bzw. zweimal die gelb-rote Karte gesehen zu haben. Auf alle Fälle wurde Benjamin Gürster in der 90. Minute an der Falkenfelser Strafraumgrenze gefoult. Den berechtigten Freistoß legte André Demjaniuk kurz quer und Benjamin Gürster traf mit einem Schlenzer zum 4:4. Als alles mit dem Schlusspfiff rechnete fuhr Falkenfels in der 93. Minute noch einen Konter. Mircea-Adrian Covaci lief allen VfB-Spielern auf und davon und traf zum 5:4. Vom Anstoß weg eroberte sich Falkenfels den Ball. Erneut zog Covaci stramm aus gut 35 Metern ab, doch VfB-Torwart klärte mit einer guten Parade zur Ecke.
Aus dieser Ecke heraus gab es nochmals Freistoß für den VfB. Der Ball wurde von Falkenfels zur Ecke geklärt. Der letzte Eckball von Benjamin Gürster kam zu Roland Györi und dieser stocherte den Ball aus Nahdistanz zum 5:5 Ausgleich über die Torlinie. Bei diesem Ergebnis bleib es bis Abpfiff, welcher gut 60 Sekunden später erfolgte.

SV Falkenfels: Matthias Pindl, Tobias Engl, Carsten Schneppe, Thomas Fischer, Daniel Schücktanz, Lajos Pataki, Josef Brandl,
Besim Namani (61. Robert Foierl), Gheorge-Daniel Baciu, Tomas Berenreiter, Mircea-Adrian Covaci.
VfB Straubig: Daniel Falter, Johannes Lahner, Roland Györi, Marcel Falter, Marcel Nißl (63. Alexej Sikidin), Dzemal Duranovic, André Demjaniuk, Arian Ahmetaj, Andreas Henke, Benjamin Gürster, Florian Gruber.

Tore: 1:0 (6.) Mircea-Adrian Covaci, 1:1 (9.) Arian Ahmetaj, 1:2 (39.) Eigentor Falkenfels, 2:2 (53.) Besim Namani,
3:2 (56.) Mircea-Adrian Covaci, 3:3 (66.) Florian Gruber, 4:3 (85.) Carten Schneppe, 4:4 (89.) Benjamin Gürster,
5:4 (93.) Mircea-Adrian Covaci, 5:5 (94.) Roland Györi

Schiedsrichter: Walter Pilz (VfB Bach) - Zuschauer: 50

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