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TSV Abensberg - VfB Straubing 3 : 1 (Hz.: 1:0)

Jaroslav Linhart (rechts im Bild) erzielte das einzige VfB-Tor Foto: Mark Glatki (VfB Straubing)

(ak) Perfekter Einstand für den neuen Trainer Richard Ott von Abensberg. Mit seiner Mannschaft gewann er 3:1 gegen Straubing. Die VfB-Elf hatte zwar mit Sebastian Fürstenau, David Procházka und Dusan Ostojic einige Ausfälle. Jedoch war dies nicht ausschlaggebend für die wieder einmal unnötige Niederlage.

Aus VfB-Sicht fühlt man sich langsam an den Filmklassiker "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnert. Erst unnötige und vermeidbare Gegentore, dann im weiteren Spielverlauf größtenteils bestimmend.
Hochkarätige Chancen, aber eine haarsträubende Chancenverwertung. Und als i-Tüpfelchen einen klaren Foulelfmeter nicht erhalten. Anschließend immer größer werdende Verunsicherung. Mit diesen kurzen Sätzen könnte man auch dieses Auswärtsspiel in Abensberg umschreiben. Abensberg begann zwar durch Ihren neuen Trainer Richard Ott motiviert und schwungvoll. Jedoch stand die VfB-Elf relativ sicher. In der Anfangsphase gab es dann Freistoß für Abensberg. VfB-Torwart Stephan Pratsch ließ das Leder nach vorne abprallen. Daniel Hanrieder schaltete am schnellsten und brachte den Ball an den langen Pfosten des VfB-Tores. Dort konnte Michael Keil ungehindert zum 1:0 einköpfen. Dieses Gegentor schockte die VfB-Elf sichtlich. Man benötigte bis etwa zur dreißigsten Spielminute, bis man wieder im Spiel war. Nichtsdestotrotz hatte der VfB zwei Chancen durch Miroslav Stepanek. Seine Schüsse in der 12. und 27. Spielminute strichen jedoch jeweils um Millimeter am Abensberger Tor vorbei. In der 41. Minute hatte dann der VfB-Anhang den Torjubel schon auf den Lippen. Jaroslav Linhart setzte sich gut auf der rechten Außenbahn durch. Dessen punktgenaue Flanke ging über den Hausherrentorwart hinweg am langen Pfosten zu Kadir Filiz. Doch dieser köpfte den Ball aus Nahdistanz über das leere Abensberger Tor.
In der zweiten Halbzeit waren keine 120 Sekunden gespielt und schon stand es 2:0 für Abensberg. Manuel Kratschmann geht im eigenen Strafraum übermotiviert zu Werke und foult seinen Gegenspieler. Den berechtigten Foulelfmeter verwandelte Sebastian Bäcker unhaltbar. Zehn Minuten später klatschte ein guter Ball von Miroslav Stepanek an die Querlatte des Abensberger Tores. Kurz darauf Jubel auf VfB-Seite. Doch einen Treffer von Kadir Filiz gab Schiedsrichter Andreas Poxleitner wegen angeblicher Abseitsstellung nicht. In der 61. Minute ein tolles Solo von Michal Pospisil im Abensberger Strafraum. Doch auch dessen Torschuss strich knapp über die Querlatte. Kurz darauf spielte Abensberg eine guten Konter. Doch VfB-Keeper Stephan Pratsch reagierte prächtig gegen Michael Keil. Auf der Gegenseite verfehlten Fernschüsse von Kadir Filiz und Jaroslav Linhart nur knapp das Hausherrentor. In der 76. Minute setzte sich Michael Pospisil wieder gut im Abensberger Strafraum durch. Dieser wird dann von seinem Gegenspieler klar gefoult. Doch hier blieb der fällige Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Andreas Poxleitner unverständlicherweise aus. Im Gegenzug parierte Stephan Pratsch erneut sehr gut einen Flachschuss von Michael Keil. Kurz darauf zog Vitalij Abb aus knapp 20 Metern ab. Der Ball ging jedoch an den Pfosten des Abensberger Tores. Keine Minute später schoss Jehal Noman aus aussichtsreicher Position rechts am Abensberger Tor vorbei. Auf VfB-Seite machte sich immer mehr Kopfschütteln und Frustration aufgrund der katastrophalen Chancenverwertung breit. Dann kam die 84. Minute und endlich war der Ball im Abensberger Tor. Ein guter Eckball von Miroslav Stepanek fand Jaroslav Linhart. Dieser köpfte am langen Pfosten zum 1:2 Anschlusstreffer ein. Doch passend zur momentanen VfB-Situation hatte Abensberg sofort die passende Antwort parat. Mit dem ersten Konter nach dem VfB-Tor traf Benedikt Mulitze nach feiner Vorarbeit von Michael Keil zum 3:1 für Abensberg und somit zur Entscheidung. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nichts mehr. So musste der VfB Straubing mit einer wieder einmal überflüssigen Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Abensberg war wahrhaft nicht unschlagbar. Jedoch agierten diese taktisch äußerst clever und diszipliniert. Diese waren auch in den Zweikämpfen präsenter und hatte vor allem einer enormen Vorteil: Abensberg nutzte seine Torchancen eiskalt. Durch diese erneute Niederlage ist die VfB-Elf nun auf den elften Tabellenplatz abgerutscht. Einen Punkt vor dem hinteren Relegationsplatz und zwei Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz.

TSV Abensberg:
Jannik Helmers, Peter Schöttl, Tobias Treitinger (64. Johannes Wachter), Dominik Treitinger, Bastian Schmiofski, Michael Keil, Daniel Hanrieder (82. Benedikt Mulitze), Maximilian Glamsch, Sebastian Bäcker (78. David Scheer), Marco Schmid, Florian Schöttl.

VfB Straubing:
Stephan Pratsch, Miroslav Stepanek, Daniel Ertl, Jehal Noman, Michal Pospisil, Kadir Filiz (72. Daniel Stavlic), Jaroslav Linhart, Vitalij Abb, Michael Kettl (72. Klaus Baumann), Mariyan Angelov, Manuel Kratschmann.

Torfolge:
1:0 (4.) Michael Keil
2:0 (47. - Foulelfmeter) Sebastian Bäcker
2:1 (84.) Jaroslav Linhart
3:1 (86.) Benedikt Mulitze

Schiedsrichter: Andreas Poxleitner (Finsterau)

Zuschauer: 120

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